Häufig gestellte Fragen zu Klimaplatten

Oft auftretende Fragen beantworten wir hier gerne. Sollte  Ihre spezifische Frage hier nicht auftauchen, so kontaktieren Sie uns. Wir finden „Ihre“ Lösung!

Welche Vorteile bietet der Einsatz von Klimaplatten in Gebäuden?

Klimaplatten tragen dazu bei, den Energieverbrauch zu reduzieren, indem sie eine verbesserte Wärmedämmung bieten. Dies führt zu niedrigeren Heizkosten für Gebäude. Darüber hinaus schaffen Klimaplatten aus Calciumsilikat auch ein äussert angenehmes Raumklima, was den Komfort in den Räumen erhöht. Daher heisst die Platte im Volksmund auch gerne zurecht „Klimaplatte“. Die Platten sind Brandstoffklasse A1 (unbrennbar), was beim Einsatz in Wohngebäuden äusserst wichtig ist.

Klimaplatten aus Calciumsilikat bestehenen im wesentlichen aus Kalk, Siliciumdioxid, Calciumoxid, Wasser, Sand und verschiendenen Fasern – und einer Menge Luft! Bei der Herstellung der im Volksmund „Klimaplatten“ genannten Calciumsilikatplatten entsteht ein sehr hoher Porenanteil, nämlich mehr als 90%. Dies bewirkt

– eine gute Wärmedämmung – eine hohe Speicherfähigkeit von Feuchtigkeit, somit können Spitzen gepuffert werden

Eigentlich eher nicht. Jedoch sollten beim Einbau von Klimaplatten schon einige Aspekte berücksichtigt werden. Es ist wichtig sicherzustellen, dass die Platten in der Dicke richtig dimensioniert sind. Zudem ist eine fachgerechte Montage entscheidend, um eine optimale Leistung der Klimaplatten sicherzustellen. Bevor man mit dem Einbau beginnt, ist es ratsam, die spezifischen Anweisungen des Herstellers zu lesen und dem abgestimmten System des Plattenabieters treu zu bleiben (Kleber, Spachtel etc.). wenn man sich mit den Einbauanweisungen vertraut gemacht hat, ist es eigentlich sehr einfach!

Es gibt in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit fast 30 Jahren Erfahrungen mit Calciumsilikat-Platten zur Innendämmung und Schimmelpilzsanierung. Wir von Klimaplattenshop haben schon vor ca 25 Jahren Calciumsilikat-Platten montiert. Unsere Klimaplatten werden seit vielen Jahren in öffentlichen Gebäuden, Denkmälern, Schulen, privaten Wohnungen und Häusern eingesetzt. Es wurden mehrere Hunderttausend Quadratmeter reklamationsfrei verlegt. Die Klimaplatte wird von einer Vielzahl von Verbänden und Fachinstituten zur Schimmelsanierung und Innendämmung empfohlen.

Diffusionsgeschlossene Innendämmungen wirken wie eine „Dampfsperre“. Eine Dampfsperre ist eine wasserdampfundurchlässige Schicht, die an der Innenseite einer raumseitigen Wärmedämmung / Innendämmung angebracht wird, um eine Durchfeuchtung der Dämmschicht durch Diffusion mit Wasserdampf zu verhindern.

– Die Dampfsperre wird an der „warmen“ Innenseite der Dämmung aufgebracht und muss durchgehend luftdicht ausgeführt sein.

– Eine nicht sachgemäß eingebaute Dampfsperre verursacht Tauwasserausfall in der Dämmebene. Schon wenige undichte Stellen (z.B. Kabeldurchlässe, Steckdosen, Klebefugen, Nägel, …) machen eine Dampfsperre komplett wirkungslos.

– Warme Innenraumluft gelangt in die Dämmung, kühlt dort ab, und die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit schlägt sich in Form von Tauwasser nieder (Kondensation, Taupunkt). In der Praxis ist eine solche Dampfsperre als Innendämmung quasi unmöglich. Selbst wenn der Verarbeiter es schafft – spätestens wenn der Bauherr oder Mieter auch nur einen Nagel/Schraube einbringt… dann kommt das Problem.

Kapillaraktive Systeme transportieren auftretende feuchtigkeit an die warme Oberfläche, von wo sie verdunstet. Dies ist Stand der Technik heute und seit 30 Jahren. Und nicht zuletzt: Styropor etc. hat in Innenräumen nichts zu suchen: Brandgefahr! Niemals Produkte ohne Brandschutzklasse A1 verwenden. Nicht umsonst ist Schimmel derzeit Bauschaden Nummer 1 in Deutschland

Wenn die Kalziumsilikatplatten richtig verarbeitet wurden und die von uns empfohlenen Anstriche, Tapeten bzw. Putze verwendet wurden: ein klares Nein! Der hohe PH Wert 10,3 der Platte (alkalisch) hindert den Schimmelpilz. Innenkondensation wird vermieden, es komm tnicht zur Schimmelpilzbildung.

Bis zur Sanierung sollten Zimmer mit Schimmelpilzbefall niemals als Schlafraum benutzt werden (schon gar nicht von Kindern!). Die Gesundheitsbelastung (Sporenflug!) ist erheblich! Es ist also nicht nur unhygienisch, sondern macht auch wirklich krank. Interessante Berichte findet man zuhauf in der Literatur und im Internet, wie z.B.:

http://naturheilt.com/blog/schimmelpilze-parkinson-risiko oder www.bundesgesundheitsamt.de

Ja, das geht! Wir empfehlen, die Platten mit Dübeln aus unserem Sortiment an der Decke abzusichern. Siehe auch das Infoblatt Deckenmontage unter“Downloads“

Ja, die Platten haben einen guten (niedrigen!) „Lambdawert“ und sind daher zur Innendämmung geeignet d .h. sie dämmen auch. Durch die niedrige Wärmeleitfähigkeit dämmt die Platte merkbar – es ist warm und der Heizkostenverbrauch sinkt erheblich (z.B. werden die Wärmeverluste je nach Bestandsituation einer 24 cm Ziegelwand durch eine nur 3 cm dicke Platte um bis zu 50% verbessert).

Gerade bei hochgefliesten Bädern kommt es an der Baddecke oftmals zur Schimmelbildung, hier haben sich Kalziumsilikatplatten bewährt. Sollten Sie den Spritzbereich verfliesen, müssen Sie eine Wassersperre (Dichtschlämme) unter die Klimaplatten legen. Am besten nur den Spritzbereich verfliesen! In Bädern werden Kalziumsilikat-Platten oftmals auch an der Decke befestigt.

Selbstverständlich!

Im Grunde ist die Montage der Platten an der Decke ähnlich wie an den Wänden. Einige Montagetipps machen Ihnen die Arbeit aber einfacher:

Tipp 1: Halbieren Sie die Platten mit dem Fuchsschwanz! Sie werden dadurch leichter und die Arbeit ist weniger mühsam!

Tipp 2: Bringen Sie Kleber auf die Decke und auf die Platte – das Verkleben geht dann einfach schneller!

Tipp 3: Falls Sie eine Montagestütze haben, brauchen Sie die Platten nicht an die Decke drücken (bis der Kleber angezogen hat) – das übernimmt dann die Stütze. Solche „Einhandstützen“/“Deckenstützen“ gibt es im lokalen Baumarkt für ca. 20 € (für ein Paar)

Tipp 4 : Setzen Sie noch zur doppelten Absicherung Dübel durch die Platte in die Decke- das geht sehr einfach und schnell. Wir halten Dübel verfügbar mit einem sehr dünnen Tellerkopf, der sich einfach überspachteln lässt

Tipp 5: Unser Glättspachtel ist so ausgelegt, dass er auch bei der Deckenverspachtelung sehr einfach zu handhaben ist. Häuser, die Setzungen /starken Erschütterungen ausgesetzt sind: (wie immer) Gewebestreifen/Spachtelvlies mit einspachteln!

Diese Frage ist verständlich! Wenn man sich eine Innendämmung in den Wohnraum baut oder eine Schimmelsanierung ausführt, so will man auch wissen, was „für einen Baustoff man sich an die Wand klebt“.

Häufige Fragen sind:

„Gasen die Kalziumsilikat-Platten oder der Kleber aus?“

„Gehen die Klimaplatten nach ein paar Jahren kaputt?“

„Nimmt die gute Dämmwirkung der Klimaplatten irgendwann ab?“

„Hole ich mir denn nicht Schimmel zwischen Wand und Klimaplatte?“

 

Wir verbauen und verkaufen Kalziumsilikat-Platten in zweiter Generation nun seit mehr als 20 Jahren und daher wissen wir, dass die Nachteile bei Innendämmungen mit anderen Baustoffen oder mit Dampfsperren bei der Kalziumsilikat-Platte nicht vorhanden sind. Nach mehreren Hunderttausend verkauften Quadratmetern haben wir keinerlei negativen Erfahrungen machen können: das Produkt „Klimaplatte“ funktioniert.

Warum?

Wir arbeiten nicht mit einer Dampfsperre, welche – wenn sie nicht zu 100% fachgerecht gebaut wurde und/oder irgendwann durch einen Nagel o.ä. durchstossen wird „absaufen“ wird. Die Klimaplatten aus Kalziumsilikat sind beim Einbau „fehlertolerant“, d.h. selbst kleinere Einbaufehler führen nicht zum Versagen des Gesamtsystems

 

Kalziumsilikatplatten haben den Vorteil, dass sie Feuchtigkeit zwischen Wand und Platte nicht einsperren. Die extrem hohe Kapillarität führt Feuchtigkeit schneller zur warmen Wandoberfläche ab, als sie durch Kondensation entstehen kann. Man lässt die Wand – bildlich gesprochen – „atmen“. Auch Feuchtigkeit in Gasform kann die Klimaplatte leicht durchdringen – somit kommt es auch nicht zu Schimmel zwischen Wand und Platte. Da die Dämmung nicht durchfeuchtet, nimmt die Dämmwirkung mit der Zeit auch nicht ab!

Unsere Kalziumsilikatplatten haben keine begrenzte Haltbarkeit, gasen nicht aus (gilt auch für unseren Kleber, Spachtel etc aus deutscher Markenproduktion) und

 

Bei Fenstern wie bei Türen bezeichnet man die seitlichen senkrechten Mauerflächen als „Laibung“. Darüber befindet sich der sogenannte Sturz. Fachlich ausgedrückt heißt das, die Laibung ist die senkrechte Schnittfläche, die sowohl an Fenster- wie auch an Türöffnungen die innen liegende, der Öffnung zugewandten Mauer darstellt. Fensterlaibungen sind oftmals „Wärmebrücken“ (siehe auch „Wärmebrücke“) Dies kann ebenso wie eine nicht fachgerecht durchgeführte Dämmung der Innenwände zu Feuchtigkeitsschäden und nachfolgender Schimmelbildung führen. Deshalb ist der Fensterlaibung besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die sogenannten Laibungsplatten aus Calciumsilikat sind dazu da, die Fenster- oder Türlaibung zu sanieren. Sie werden genauso wie die Calciumsilikatplatten für die Wände mit dem dazu hergestellten Kleber befestigt und erhalten wie die Calciumsilikatplatten für die Wandflächen eine Oberflächenbehandlung mit unserem Spezialglättspachtel (Kalkspachtel) sowie Silikatfarbe oder Silikat-Streichputz (beides im Onlineshop erhältlich). Laibungsplatten aus Calciumsilikat sind schon zugeschnitten auf die „kleine“ Fensterlaibung und etwas dünner, da die Fenster ja gängig bleiben sollen. Allerdings gilt auch hier: so dünn wie möglich, so dick wie nötig. Dies bedeutet, dass man Fensterlaibungen auch mit Calciumsilikat-Platten mit größerer Dicke verwenden kann. Diese Calciumsilikatplatten (z.B. 3 cm Klimaplatte) ggf. zuschneiden und dann in die Fensterlaibung kleben mit dem Calciumsilikatplatten-Spezialkleber. Die Dicke, die man verwenden kann ist zumeist begrenzt durch den Platz – das Fenster muss natürlich auch nach der Sanierung mit Klimaplatten zu öffnen sein!

Die Platten an sich sind weich und können keine schweren Lasten tragen. Ggf. muss die Platte vorsichtig durchbohrt werden (nicht schlagbohren!) und ein Dübel in die Wand gebracht werden.

Ja – aber für eine Hinterlüftung (im Sockel oder in der Arbeitsplatte) sorgen, damit die aufgenommene Feuchtigkeit auch ausdiffundieren kann. Durchgängig be-/entlüften.

Wärmebrücke in Gebäuden – Einfach aber doch ausführlich erklärt

 

Eine Wärmebrücke, oft auch fälschlich als Kältebrücke bezeichnet, ist ein Bereich in einem Gebäude, in dem Wärme schneller nach außen oder innen transportiert wird als in den umgebenden Bereichen. Das führt dazu, dass an diesen Stellen mehr Wärme verloren geht oder Kälte eindringt.

 

Wie entsteht eine Wärmebrücke?

 

Wärmebrücken entstehen meistens durch:

 

1. Bauteile mit unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit: Verschiedene Materialien leiten Wärme unterschiedlich gut. Zum Beispiel leitet Beton Wärme besser als Dämmmaterial. Wenn ein schlecht gedämmter Betonbalken durch eine gut gedämmte Wand führt, entsteht an diesem Übergang eine Wärmebrücke.

 

2. Geometrische Wärmebrücken: Diese treten an Stellen auf, an denen die Gebäudehülle durch ihre Form Wärmeverluste begünstigt. Typische Beispiele sind Ecken, Kanten und Fensterlaibungen.

 

3. Konstruktive Wärmebrücken: Diese entstehen durch bauliche Besonderheiten, wie Balkone, die als Auskragungen aus dem Gebäude herausstehen und somit eine direkte Verbindung von innen nach außen darstellen.

 

Warum sind Wärmebrücken problematisch?

 

Wärmebrücken haben mehrere negative Auswirkungen:

 

1. Energieverlust: Durch Wärmebrücken geht mehr Heizenergie verloren, was die Heizkosten erhöht.

2. Schimmelbildung: An Wärmebrücken kann die Temperatur an der Innenwandoberfläche so weit absinken, dass die Luftfeuchtigkeit kondensiert. Diese Feuchtigkeit begünstigt Schimmelbildung, was gesundheitliche Probleme verursachen kann.

3. Unbehaglichkeit: Wärmebrücken können zu kalten Stellen an den Innenwänden führen, was das Raumklima und den Wohnkomfort beeinträchtigt.

 

Wie kann man Wärmebrücken vermeiden oder minimieren?

 

1. Gute Dämmung: Eine durchgehende und hochwertige Dämmung der Gebäudehülle minimiert Wärmebrücken.

2. Vermeidung ungünstiger Konstruktionen: Bereits in der Planungsphase sollten Konstruktionen vermieden werden, die zu Wärmebrücken führen können, wie zum Beispiel durchgehende Betonbalken oder unzureichend gedämmte Fensterlaibungen.

3. Thermische Trennung: Bei Bauteilen wie Balkonen kann eine thermische Trennung eingebaut werden, die den Wärmefluss reduziert.

4. Fachgerechte Ausführung: Eine sorgfältige und fachgerechte Ausführung der Bauarbeiten ist essenziell, um Wärmebrücken zu vermeiden.

 

Durch das Verständnis und die gezielte Vermeidung von Wärmebrücken kann die Energieeffizienz eines Gebäudes deutlich verbessert und ein gesundes Wohnklima geschaffen werden.

 

Wärembrücke – ganz kurz erklärt

Eine Wärmebrücke ( umgangssprachlich fälschlich Kältebrücke) sind Bereiche in Bauteilen eines Gebäudes, die Wärme besser leiten und damit Wärme schneller nach außen transportieren als es durch angrenzenden Bauteile passiert. Dadurch kühlt das Bauteil (meist Fensterlaibungen, Raumecken) schneller aus. Die Wandtemperatur ist geringer als die Umgebungstemperatur. Bei Unterschreiten des Taupunktes kondensiert (nicht sichtbar) die in der Raumluft enthaltene Feuchtigkeit am Bauteil.

Durch die dadurch erhöhte Materialfeuchte bilden sich auf Wärmebrücken oftmals Schimmelpilze.

Calciumsilikatplatten sind sogenannte „kapillaraktive Systeme“. Kapillaraktive Calciumsilikat-Platten können Wasser auch in flüssiger Form transportieren. Kapillaraktiv heisst: sie können Wasser aufsaugen – und wieder abgeben. Bei kapillaraktiven Innendämmsystemen aus Calciumsilikat sind demzufolge keine Dampfsperren notwendig. Die Dämmung nimmt Wasserdampf aus dem Rauminneren auf. Dieser kann in der kalten Jahreszeit auch im Bereich des Übergangs von Dämmung zu Mauerwerk kondensieren, ohne dass die Leistungsfähigkeit der Dämmung Schaden nimmt. Im Sommer wird das Tauwasser einfach wieder an die Innenraumluft abgegeben. Ebenso gelangt Feuchtigkeit, die von außen ins Mauerwerk eindringt, durch die Dämmung ins Rauminnere, wo sie verdunstet. Das Wort kapillar heißt hier also, dass der Dampf in Form von Flüssigkeit zur Oberfläche der Platten geführt wird. So entsteht ein Kreislauf, der über einen Zeitraum verschiedener Jahreszeiten die Annahme und Abgabe der Luftfeuchtigkeit reguliert. Dies hat sich mit Calciumsilikat-Platten in Tausenden sanierten Objekten und in mehr als 1 Million verkaufter Quadratmeter Calciumsilikatplatten und abgestimmtem Zubehör bewährt.

Bei sehr dünnen Wänden unter 30 cm Wanddicke: Immer mind. die 3 cm starke Calciumsilikat-Platte verwenden, ansonsten abhängig vom Bestand und vom gewünschten Dämmeffekt – undnicht zuletzt vom Budget. Wir können Platten bis zu einer Dicke von 8 cm bereitstellen, fragen Sie einfach ggf. an. Siehe hierzu unser Merkblatt „Welche Dämmstärke soll ich wählen „im Downloadbereich

Unsere Platten sind von einem externen Labor getestet und frei von Asbest etc.

Wichtig ist auch, dass das Zubehör frei von Ausgasungen („VOC“) ist. Auch dies ist getestet (Kleber, Spachtel, Farbe, Streichputz)

Verwenden Sie die Platte ganz normal, sie wird ja sowieso verspachtelt. Auch wenn mal eine Ecke fehlt: die Platte zuschneiden und verwenden, es ist eine Bauplatte! Machen Sie es wie die Profis.

Ja!

Wir selbst und unsere Familien wollen auch nicht in einer Wohnumgebung leben, die unserer Gesundheit schadet.

Wir beziehen die Zusatzprodukte (Kleber, Spachtel, Grundierungen, Farben) von deutschen Markenherstellern, die diese Produkte dauerhaft testen und überwachen (Ausgasungen, Fogging, Weichmacher…).

Nein – Kalziumsilikat-Platten darf man nicht mit Raufasertapeten tapezieren.

Warum? Die Platte ist kapillaraktiv: Feuchtigkeit wird wandseitig aufgenommen, zur warmen Oberfläche transportiert. Von dort verdunstet die Feuchtigkeit bei Be-/Entlüftung. Raufaser hingegen speichert die Feuchtigkeit. Raufaser besteht aus Zellulose und Holzpartikel – zusammen mit Feuchtigkeit ein idealer Nährboden für Schimmelpilze.

Ja, Klimaplatten aus Kalziumsilikatkönnenhelfen, Schimmelbildung zu vermeiden. Die besonderen Materialeigenschaften von Kalziumsilikatplatten ermöglichen eine optimale Wärmedämmung und verhindern zugleich die Entstehung von Schimmelpilzen in Wohnräumen.

Der hohe pH wert der Platten ist für Schimmelpilze toxisch, sie können in dieser Umgebung nicht gedeihen. Ein Schimmelbefall kann viele Gründe haben, wie schlechtes Lüften oder eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen. Doch oftmals liegt das Problem an einer ganz anderen Stelle als vermutet: durch luftdichtes Dämmen der Außenfassade des Gebäudes, kann eine sogenannte Wärmebrücke entstehen. Eine Wärmebrücke ist ein Bereich im Bauteil eines Gebäudes, der Wärme besser leitet und damit auch schneller nach außen transportiert als es durch die angrenzenden Bauteile passiert. Dadurch kühlt das entsprechende Bauteil (z. B.: eine Raumecke oder eine Fensterlaibung) schneller aus und die Temperatur verringert sich. Bei Unterschreiten des Taupunkts kondensiert die in der Raumluft enthaltene Feuchtigkeit am Bauteil und führt automatisch zu einer Materialfeuchte und so auch zur Schimmelbildung.

Dämmplatten aus Kalziumsilikat – Zur Innendämmung und gegen Schimmel Sprays gegen Schimmel können zwar kurzzeitig Abhilfe schaffen, bieten aber keine langfristige Lösung und Prophylaxe gegen Schimmelbefall. Dämmplatten innen gegen Schimmel aus Kalziumsilikat hingegen sind eine hervorragende und kostengünstige Alternative. Durch die großporige Struktur des Materials wird Luft und Feuchtigkeit nicht eingesperrt. Die natürliche Zirkulation bleibt erhalten und führt somit zu einem tollen Raumklima. Die Platten wirken auch hygroskopisch, d.h sie entzeihen der RAumluft überschüssige Feuchtigkeit und pufferndiese ab. Kalziumsilikatplatten sind der perfekte Rohstoff zur Innendämmung und zur Schimmelsanierung in Ihren eigenen vier Wänden. Durch die spezielle Herstellung aus natürlichen Rohstoffen wie Kalk, Sand und Zellulosefasern entstehen Dämmplatten mit einem sehr hohen Porenanteil. Diese sorgen für wärmedämmende, wasserleitende sowie wasserspeichernde Eigenschaften der Kalziumsilikatplatten.

Der Dämmwert eines Stoffes wird als „Lambdawert“ bezeichnet und bemessen: je niedriger der Wert, desto besser die Dämmleistung des Baustoffes.

Etwas wissenschaftlicher: Der Lambda-Wert gibt die Wärmemenge an, die durch einen ein Kubikmeter großen Würfel eines Stoffes dringt, wenn zwischen den beiden Seiten ein Temperaturunterschied von 1° Celsius herrscht. Je kleiner der Wert ist, desto besser dämmt das Material.

 

Kalziumsilikatplatten haben einen Dämmwert normalerweise zwischen 0,065 W/(mK) und 0,075 W/(mK). Als Vergleich (unverbindliche Beispielwerte, die je nach Bauart stark variieren können!):

Beton mit Lambda 2,1 W/(mK) ist ca 30 mal höher („schlechter“), Vollziegel mit Lambda 0,58 W/(mK) ca 8 mal höher, Leichtziegel ca. 3 mal so hoch als die Kalziumsilikatplatte. Man müsste also schon 12 cm Ziegel vormauern umd denselben Effekt zu erzielen wie eine 3 cm dicke Kalziumsilikatplatte.

Alle Werte nur als Anschauungsvergleich gewählt – es kommtimmer auf den genauen Baustoff an, der hersteller wird die jederzeit genau angeben!

Wir haben auch 60 mm dicke und auch 80 mm dicke Klimaplatten im Sortiment, meist einen Lagervorrat bei uns im Zentrallager. Größere Mengen lassen wir gerne produzieren für Priavtkunden, Handel und Gewerbe – melden Sie sich einfach!

Die 60 mm und 80 mm dicken Klimaplatten liefern wir im Format 75 cm x 100 cm. Warum? dies hat einen einfachen praktischen Grund. Die Platten sind relativ schwer bei diesen Dicken; im Standardformat 1 m x 1m wären sie einfach zu unhandlich und nicht wirklich verarbeiterfreundlich. Deshalb lassen wir die 60 mm Klimaplatten udn 80 mm Klimaplatten für Sie etwas kleiner produzieren.

Es ist sehr einfach, die Klimaplatte auf das gewünschte Maß zuzuschneiden. Dafür können Sie zum Beispiel bei den dünneren Platten bis 3 cm ein Cuttermesser nutzen: Platten einritzen so tief als möglich, dann büber die Ritzkante brechen. Oder Sie nutzen eine Holzsäge oder einen Fuchsschwanz. Sie können aucheine Elektrosäge nutzen.

Wenn Sie unsicher sind, was Sie an Material für die Dämmung Ihrer Aussenwand von innen benötigen: fragen Sie uns! Nennen Sie uns lediglich die gewünschten Quadratmeter (Wandfläche) und die gewünschte Dämmdicke (zwischen 25 mm und 80 mm). Wir berechnen, was Sie brauchen und erstellen ein frei-Haus Angebot. Im Idealfall nennen Sie uns noch die Fenstergrösse und -anzahl an der Aussenwand. Mail an info@klimaplattenshop.com oder Ihr kurzer Anruf – den Rest machen wir!

Ja, Sie können die Farbe und den Streichputz (0,7 mm Korn) auch einfärben /abtönen mit Mixol Abtönkonzentrat. Hinweis: Sie verwenden entweder unsere Klimaplatten Spezialfarbe oder unseren Streichputz – Sie brauchen nicht beides!

Bei der Auswahl des besten Materials für die Innendämmung kommt es auf verschiedene Faktoren an, darunter Wärmedämmleistung, Feuchtigkeitsregulierung, Schimmelresistenz, Verarbeitung und Umweltfreundlichkeit. Sowohl Mineralschaum als auch Calciumsilikatplatten haben ihre eigenen Vorteile. Hier ist ein Vergleich der beiden Materialien:

 

Mineralschaum

Vorteile:

1. Hohe Wärmedämmung: Mineralschaumplatten bieten sehr gute Dämmwerte, wodurch sie sehr effektiv Wärmeverluste reduzieren.

2. Feuchtigkeitsregulierung: Mineralschaum hat gute feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften und kann Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben, was zur Vermeidung von Schimmel beiträgt.

3. Leichtes Gewicht: Mineralschaumplatten sind in der Regel leichter als Calciumsilikatplatten und sind inder Substanz etwa bröslige rund neigen schnell zum brechen. Dadurch ist die Handhabung und Installation erschwert.

4. Umweltfreundlichkeit: Mineralschaum besteht aus natürlichen Materialien und ist recycelbar.

 

Nachteile:

1. Mechanische Stabilität**: Mineralschaumplatten sind weniger druckfest als Calciumsilikatplatten, was in bestimmten Anwendungen von Nachteil sein kann.

2. Anwendung: Mineralschaum ist weniger alkalisch als Calciumsilikat, was die Schimmelresistenz etwas reduziert.

 

Calciumsilikatplatten

 

Vorteile:

1.Schimmelresistenz: Dank ihrer hohen Alkalität bieten Calciumsilikatplatten keinen Nährboden für Schimmelpilze, was sie ideal für feuchte Räume macht.

2. Feuchtigkeitsregulierung: Calciumsilikatplatten können große Mengen Feuchtigkeit aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben, was das Raumklima verbessert.

3. Mechanische Festigkeit: Diese Platten sind sehr druckfest und stabil, was ihre Langlebigkeit erhöht.

4. Wärmedämmung: Auch Calciumsilikatplatten bieten gute Dämmeigenschaften, wenn auch möglicherweise nicht ganz so hoch wie bei Mineralschaum.

 

Nachteile:

1. Gewicht: Calciumsilikatplatten sind schwerer und bruchfester als Mineralschaumplatten, was die Handhabung und Installation extrem erleichtert. Ausserdem sind Großformate möglich, so dass der einbau schneller geht und weit wneiger Wärmebrücken (Fugen!) entstehen.

2. Kosten: Calciumsilikatplatten sind etwas teurer als Mineralschaumplatten.

 

Fazit

Die Wahl zwischen Mineralschaum und Calciumsilikatplatten hängt von den spezifischen Anforderungen Ihres Projekts ab:

 

– Für eine hervorragende Wärmedämmung bei erschwerter Handhabung ist Mineralschaum eine ausgezeichnete Wahl in nicht feuchtebelasteten Räumen

– Für beste Schimmelresistenz, mechanische Stabilität und gute Wärmedämmung sind Calciumsilikatplatten die bessere Option, insbesondere in feuchten Räumen wie Badezimmern und Kellern.

 

Beide Materialien sind umweltfreundlich und tragen zu einem gesunden Raumklima bei. Letztendlich sollte die Entscheidung auf den spezifischen Einsatzbereich und die individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden. Unserer erfahung nach sind Mineralschaumplatten nur für sehr geübte Heimwerker empfehlenswert und auf keinen Fall in feuchten Räumen (ode rgra schimmelpilzbelasteten Räumen)

Was ist die Taupunkttemperatur?

 

Die Taupunkttemperatur ist die Temperatur, bei der die Luft so weit abkühlt, dass die in ihr enthaltene Feuchtigkeit beginnt, zu kondensieren. Das bedeutet, dass die Luft bei dieser Temperatur vollständig mit Wasserdampf gesättigt ist und keinen weiteren Wasserdampf mehr aufnehmen kann. Wenn die Temperatur weiter sinkt, wird der Wasserdampf zu Wassertröpfchen, was man als Kondensation bezeichnet.

 

Warum ist die Taupunkttemperatur wichtig?

 

1. Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden: In Gebäuden kann die Taupunkttemperatur Aufschluss darüber geben, wo und wann Kondensation auftreten kann. Kondensierte Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung und anderen Feuchtigkeitsschäden führen.

 

2. Wohlfühlklima: Die Taupunkttemperatur ist ein wichtiger Faktor für das Raumklima. Zu hohe Luftfeuchtigkeit kann zu einem unangenehmen Raumklima führen und das Risiko von Schimmelbildung erhöhen.

 

3. Technische Anwendungen: In der Klimatisierung ist die Kenntnis der Taupunkttemperatur wichtig, um Kondensation an unerwünschten Stellen zu vermeiden und die Effizienz von Anlagen zu optimieren.

 

Wie wird die Taupunkttemperatur berechnet?

 

Die Taupunkttemperatur hängt von der aktuellen Lufttemperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit ab. Eine einfache Möglichkeit, die Taupunkttemperatur näherungsweise zu bestimmen, ist die Verwendung von Taupunkt-Tabellen oder speziellen Berechnungsformeln, die diese beiden Faktoren berücksichtigen.

 

Beispiel für die Taupunkttemperatur

 

Angenommen, die Lufttemperatur beträgt 20 °C und die relative Luftfeuchtigkeit liegt bei 60 %. Die Taupunkttemperatur liegt dann ungefähr bei 12 °C. Das bedeutet, wenn die Temperatur in diesem Raum auf 12 °C absinkt, beginnt die Feuchtigkeit aus der Luft zu kondensieren.

 

Bedeutung der Taupunkttemperatur in Gebäuden

 

In Gebäuden ist die Kenntnis der Taupunkttemperatur besonders wichtig, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden. Beispielsweise können schlecht gedämmte Wände oder Fenster im Winter so weit abkühlen, dass sie die Taupunkttemperatur erreichen und Feuchtigkeit aus der Luft kondensiert. Dies kann Schimmelbildung und Bauschäden zur Folge haben.

 

Durch eine gute Dämmung und eine kontrollierte Lüftung kann das Risiko von Kondensation und Feuchtigkeitsschäden erheblich reduziert werden. Auch die regelmäßige Überprüfung der Luftfeuchtigkeit und die Vermeidung von Kältebrücken tragen dazu bei, ein gesundes und angenehmes Raumklima zu schaffen.

Was ist der Lambda-Wert?

 

Der Lambda-Wert, auch als Wärmeleitfähigkeit bezeichnet, ist eine Maßzahl, die angibt, wie gut ein Material Wärme leitet. Genauer gesagt, beschreibt der Lambda-Wert die Wärmemenge, die durch ein Material mit einer bestimmten Dicke und Fläche bei einem Temperaturunterschied von 1 Kelvin (K) zwischen den beiden Seiten des Materials fließt. Der Lambda-Wert wird in Watt pro Meter und Kelvin (W/m·K) gemessen.

 

Bedeutung des Lambda-Werts

 

1. Wärmedämmung: Ein niedriger Lambda-Wert bedeutet, dass das Material schlecht Wärme leitet und somit gute Dämmeigenschaften besitzt. Materialien mit niedrigen Lambda-Werten werden daher häufig für die Wärmedämmung verwendet.

 

2. Energieeffizienz: Materialien mit niedrigen Lambda-Werten tragen dazu bei, den Wärmeverlust in Gebäuden zu reduzieren, wodurch Heizkosten gespart und der Energieverbrauch gesenkt wird.

 

3. Materialauswahl: Bei der Planung und Konstruktion von Gebäuden ist der Lambda-Wert ein entscheidender Faktor bei der Auswahl von Dämmstoffen und Baumaterialien.

 

Beispiele für Lambda-Werte

 

– Dämmstoffe**: Materialien wie Mineralwolle, Styropor oder Polyurethan haben typischerweise niedrige Lambda-Werte, oft im Bereich von 0,03 bis 0,04 W/m·K.

– Baumaterialien**: Materialien wie Beton oder Ziegel haben höhere Lambda-Werte, typischerweise im Bereich von 0,6 bis 1,5 W/m·K.

– Metalle: Metalle wie Kupfer oder Aluminium haben sehr hohe Lambda-Werte, oft über 200 W/m·K, was bedeutet, dass sie Wärme sehr gut leiten.

 

Anwendung des Lambda-Werts

 

Bei der Berechnung des Wärmeschutzes von Gebäuden wird der Lambda-Wert verwendet, um die Dämmleistung verschiedener Materialien zu vergleichen. In Kombination mit der Dicke des Materials kann die Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) eines Bauteils berechnet werden, der die gesamte Wärmedämmleistung beschreibt.

 

Formel zur Berechnung des U-Werts: U = lambda / d (U ist gleich lambda geteilt durch die Materialdicke d in Metern)

 

Dabei ist:

U der Wärmedurchgangskoeffizient in W/m²·K

lambda der Lambda-Wert des Materials in W/m·K

d die Dicke des Materials in Metern

 

Fazit

 

Der Lambda-Wert ist ein entscheidender Parameter in der Bau- und Dämmstoffindustrie. Er hilft dabei, Materialien zu bewerten und auszuwählen, die die besten Dämmeigenschaften bieten, um Energie zu sparen und ein angenehmes Raumklima zu gewährleisten. Ein Verständnis des Lambda-Werts ist daher essentiell für Architekten, Bauingenieure und alle, die sich mit der Energieeffizienz von Gebäuden beschäftigen.

Calciumsilikatplatten sind zur Innendämmung gut, weil sie hervorragende Wärmedämmung bieten und gleichzeitig Feuchtigkeit regulieren, was Schimmelbildung verhindert. Ihre hohe Alkalität sorgt für eine schimmelresistente Umgebung, und ihre Stabilität und Langlebigkeit machen sie ideal für dauerhafte Dämmprojekte. Zudem sind sie umweltfreundlich und bestehen aus natürlichen, gesundheitlich unbedenklichen Materialien.

Welche Seite der Kalziumsilikatplatte muss ich an die Wand kleben?

Es ist egal, welche Seite der Platte Sie an die Wand kleben

Jederzeit, es gibt hier keine Lagerungsgrenze

Nein, das ist nicht schwierig. Bitte die Einbauanweisungen durchlesen und dazu die Fotostory ansehen und mit etwas Geduld geht es relativ leicht von der Hand. Für einen geübten Heimwerker ist es sehr einfach,aber auch Laien können mit etwas Geschick die Sanierung erfolgreich bewerkstelligen. Man benötigt kein Spezialwerkzeug, welches im lokalen Baustofffachhandel nicht erhältlich wäre. Durch das hochwertige Zubehör (Kleber, Spachtel) wird es nochmals einfacher. Mit unserer Sepzialgrundierung müssen Sie auch nicht unbedingt Gipsputze vor der Plattenverklebung entfernen.

Bitte Flächig kleben, sonst wird evtl. der Kapillartransport unterbrochen, wenn es zwischen Wand und Platte einen Luftraum gibt.

Damit es nicht zu Spannungen zwischen Boden (Parkett, Laminat o.ä) und Platte kommt, wenn der Boden z.B. arbeiten sollte. Dann könnten Haarrisse im Glättspachtel entstehen. Beim Einbau kann man auch unser Fugenband unter die erste Plattenreihe setzen.

Ja. Tapete entfernen. Falls Putz verschimmelt und/oder hohl bzw. brüchig ist: abtragen. Immer großflächig mit unserem SchimmelEx behandeln! Farbaufträge vorher entfernen, da sonst keine Haftung entsteht.

Die Klimaplatte ist „totes Material“, d.h. Setzungen und /oder Hausbewegungen geht die Platte nicht mit, daher sind solche Risse möglich und kein Reklamationsgrund. Dies passiert manchmal, wenn die Kanten der Platten nicht grundiert und/oder verklebt wurden. Ggf. überspachteln und Spachtelvlies einbetten! Platten auch nicht mit Bohrhammer anbohren, sie können brechen.

JA

1) Vor der Verklebung muss zum einen die Wand grundiert werden. Warum? die Grundierung bindet Staub und schafft einen leicht klebrigen Untergrund. Auf Staub kann der Kleber nicht haften.

Ihre Wand ist mit einem Gipsputz verputzt? Bitte unbedingt unser Merkblatt „Gipsputze“ beachten und die Spezialgrundierung Gipsutz (bei uns erhältlich) verwenden.

sind sind nicht sicher, obIhre Wand mit einem Gipsputz verputzt ist? Falls Sie unsicher sind, ob Ihr Bestandputz ein Gipsputz ist: sicherheitshalber davon ausgehen, dass es ein Gipsputz ist und die Spezialgrundierung Gipsputz verwenden!

 

2) Platten grundieren

Platten sind zwar leicht vorgrundiert zur Staubminimierung, müsen aber vor dem Verkleben und dem Verspachteln nochmal gut grundiert werden (auf allen 6 Seiten also). Warum?

Die Grundierung vermeidet, dass dem Kleber bzw. dem Spachtel oder Putz die Feuchtigkeit rasend schnell entzogen wird. Wenn man also nicht gut genug mit verdünnter Grundierung befeuchtet hat, kommt es zum Aufbrennen, die Platte verbindet sich nicht mit der Systemkomponente. Die Verwendung von verdünnter Silikatgrundierung macht die Arbeit auch noch einfacher. Achtung: Nicht unverdünnt verwenden, sonst macht die Grundierung die Poren der Platte „dicht“ – somit wird die Wirkung eingeschränkt. Am besten ist es, wenn man extrem gut mit Wasser befeuchtet und nur 1 Teil Silikatgrundierung auf ca. 5 bis 10 Teile Wasser gibt. Grundierung direkt vor dem Bearbeiten auf die Platte auftragen, Platte soll mattfeucht sein. Keine Wartezeit nach de Grundierung

Bitte aufpassen, dass die Grundierung nicht auf Fenster, Parkett, Möbel o.ä spritzt wg. Fleckenbildung! Etwaige Flecken sofort mit feuchten Tuch entfernen! Später lassen sich diese Flecken nicht mehr entfernen, auch nicht von Glasflächen o.ä

 

Kalziumsilikatplatten werden gerne zur Schimmelsanierung verwendet. Die Schimmelpilzexposition bei der Verarbeitung steigt um ein Vielfaches an, wenn die Schimmelpilzherd angetastet wird (Sporenflug!). Daher: Maske auf, Türen zu angrenzenden Räumen schliessen, Fenster öffnen. Sie wollen den Sporenflug ja nicht im Haus verteilen oder gar selbst einatmen.

Beim Schneiden der Platten, beim Anrühren des Klebers und des Spachtels entsteht zwangsläufig auch Staub. Staub generell nicht einatmen, daher empfehlen wir stets eine FFP2 Maske zu tragen. Tipp: im Sommer kann man auch auf der Terrasse o.ä. anmischen und schneiden!

Der Wand-/Decken Anschlusskeil aus Calciumsilikat ist ein wirklich schlaues Produkt!

 

Geometrische Wärmebrücken hat man oftmals dort, wo zwei (oder gar drei) Gebäudeteile aufeinander treffen: Wand/Decke, Wand/Wand, Wand/Wand/Decke (also die Ecke). Dort gibt es dann Schimmelpilzproblematiken, da die Wärme nach aussen abfliesst (daraus resultiert eine hkalte Wandoberfläche, an der die wärmere Raumluft kondensiert).

 

Der Keil verhindert dies: man setzt den Keil (nachdem man die Innenseite der Aussenwand gedämmt hat) angrenzend im Deckenbereich an (über die gesamte Breite der Wand). Somit hat man den Wärmebrückenreich (der ggf. zu Schimmelpilzentwicklung beigetragen hat) gedämmt – ohne dass man die gesamte Decke dämmen muss.

 

Genauso verhält es sich mit angrenzenden Innenwänden: man setzt die Keile von oben nach unten an die angrenzenden Innenwände an und elimiert etwaige Wärmebrücken.

 

Und das Beste: nachdem der Keil verspachtelt und gestrichen ist, sieht man ihn (fast) nicht mehr. Man muss sehr genau hinsehen, um die Sanierung zu erkennen.

  • Nein – Kalziumsilikat-Platten darf man nicht auf Gipskartonplatten kleben. Warum? Es entsteht Feuchtigkeit zwischen Kalziumsilikat-Platte und Wand. Normalerweise wird diese Feuchtigkeit schnell abtransportiert, es kommt nicht zur Schimmelpilzbildung zwischen Wand und Platte.

    Gipskarton hingegen ist problematisch: der Gips speichert die Feuchtigkeit, der Karton ist ein idelaer Nährboden für Schimmelpilze.

     
     

Ja, das geht! Sie können Klimaplatten durchbohren. Schalten Sie die Schlagbohrfunktion Ihrer Bohrmaschine aus. Ist die Klimaplatte durchbohrt, dann können Sie in die dahinterliegende Wand bohren, um z.B. Dübel einzubringen.

Nach dem Verkleben sollten die Platten verspachtelt werden mit unserem Spezial Glättspachtel (siehe Einbauanweisungen). Danach können Sie die Platten streichen mit unserer Klimaplattenfarbe (Silikatfarbe) oder alternativ mit unserem Roll/Streichputz „verputzen“. Der Streichputz wird gestrichen wie Farbe, hat aber eine 0,7 mm Kornstruktur. Farbe und Streichputz können Sie mit Mixol Abtönkonzentrat einfärben.

Wer sendet mir die Platten von Klimaplattenshop?

Die Kalziumsilikat-Platten und das Zubehör wir dmit einer Spedition auf Palette angeliefert. Wir haben seit Jahrzehnten Erfahrung mit Speditionen gemacht und vertrauen nur wirklich guten Dienstleistern, die europaweit unsere Produkte versenden. Selbstverständlich können Sie die Klimaplattenauch bei uns im Zentrallager inAugsburg abholen (nach Terminvereinbarung)

Nach Zahlungseingang wird die bereits vorbereitete Sendung sofort an die Spedition übergeben. Die Transportdauer beträgt ca. drei Werktage (Mo bis Fr) bis zur Zustellung. Bitte stellen Sie sicher dass die Ware am zugesagten Tag auch entgegengenommen werden kann. Die Spedition liefert nur einmal, eine zweite Anfahrt würde verständlicherweise extra berechnet werden. Bitte bedenken Sie, dass auch wir ca 2 Tage Zeit brauchen, um die Ware für den Warenversand vorzubereiten. In Spitzenzeiten kann dies auch mal einen Tag länger dauern! Darüber informieren wir aber.

Ja, das ist generell möglich für einen Zuschlag in Höhe 20 € (das sind die Kosten, die die Speditiopn berechnet). Teilen Sie uns Ihren Wunsch-Fixtermin mit. Bitte stellen Sie sicher, dass die Ware am zugesagten Tag auch entgegengenommen werden kann. Die Spedition liefert nur einmal, eine zweite Anfahrt würde extra berechnet werden.

Ja, ein Telefonavis ist gegen einen Aufschlag in Höhe 10.- € möglich (das sind die Kosten, die die Spedition berechnet). Die Spedition mailt Sie aber sowieso an, um den Anliefertermin anzukündigen (Sie können dann auch selbst mit der Spedition Kontakt aufzunehmen und den Termin vereinbaren). Bitte immer bei Bestellung eine Telefonnummer angeben.

Bei jeder Sendung schließen wir für Sie eine Transportversicherung ab. Kontrollieren Sie die Sendung bei Anlieferung genau auf evtl. Beschädigungen und unterschreiben Sie erst danach beim Fahrer denerhalt der Ware. Mögliche Beschädigungen sofort dem Fahrer mitteilen, da spätere Reklamationen nicht mehr möglich sind – die Speditionen weisen das grundsätzlich ab. Ist die Ware so geschädigt, dass eine Verwendung unzumutbar ist, erhalten Sie sofort kostenfrei Ersatz geliefert. Beachten Sie bitte dringend die Transportinformation, dort ist genau geregelt, wie mit leicht beschädigter Ware etc. umgegangen wird. Beschädigte Ware, die nicht mehr genutzt werden kann, lassen wir ggf. zurückholen, diese also nicht verwenden.

Wir haben Top Konditionen durch unsere extrem hohen Jahresversandmengen bei Partnerspeditionen, die wir darüber hinaus noch subventionieren. So kommt es zu den günstigen Transportkosten. Diese Transportkosten werden Ihnen immer im Vorfeld genau mitgeteilt! Sie sind in jedem Falle sehr günstig. Gerne können Sie aber auch selbst abholen. Transportkosten beinhalten immer auch die Transportversicherung, Mautzuschläge und Dieselzuschläge. Die jeweils aktuellen Kosten finden Sie im Online Shop angegeben. Ab Warenwert 890 € versenden wir transportkostenfrei innerhalb Deutschland, ansonsten fallen maximal 49,90 € an.

Wir liefern europaweit! We speak english! on parle francais! Die Transportkosten für das Ausland werden stets im Angebot angegeben.

Nein, wir versenden die Klimaplatten auf Einwegpaletten, für die Sie nichts bezahlen müssen

Wir liefern europaweit und natürlich auch an unsere Kunden in der Schweiz! Schweizer Kunden wissen, dass die Vorbereitung des Versandes und der Zollpapiere sehr aufwändig ist und geben uns daher ein paar Tage mehr Vorlaufzeit. Die genauen Kosten erfragen wir auftragsbezogenbezogen (Menge/Gewicht der Lieferung) bei der Spedition an , so dass wir die notwendigen Versandbedingungen erfüllen. Wir haben Erfahrung aus zahlreichen Lieferungen in die Schweiz!

Selbstverständlich! Wir vereinbaren gerne mit Ihnen eine Abholtermin, so dass die Ware dann bereit steht, wenn Sie bei uns am Lager vorfahren.

Eine Bitte: nicht unangemeldet erscheinen, da unser Lagerteam Ihren Auftrag erfassen und kommissionieren muss, so dass die Ware auch wirklich bereit ist wenn Sie kommen.

Welche Zahlungsoptionen gibt es?

Wir halten ein Bündel sicherer Zahlungsoptionen für Sie bereit. Wählen Sie die für Sie passende Option aus

 

1) Zahlung durch Vorkasse: Ihren Vertrauensvorschuss belohnen wir mit einem Skotoabzug in Höhe 2% des Warenwertes ohne Fracht. Die 2% Skonto gewähren wir ausschliesslich für die Vorkasseoption (=Banküberweisung).

 

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